Berliner Kreis zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

Berlin – Die im Berliner Kreis in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zusammengeschlossenen liberal-konservativen Abgeordneten gratulieren Ministerpräsident Michael Kretschmer zum Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen. Auch wenn es große Stimmenverluste

gegeben hat, liegt das Ergebnis eindeutig über dem Bundestrend der CDU. Mit einer klaren Haltung und riesigem Aufwand waren er und seine Wahlkämpfer in den Wochen vor der Wahl im Land unterwegs und haben bürgernah in zahllosen Gesprächen die Ziele der Landespolitik erläutert.

Sylvia Pantel: „Das Ergebnis in Sachsen zeigt, dass sich der engagierte Wahlkampf bis zum Schluss gerade bei den schlechten Prognosen ausgezahlt hat. Die sächsische Volkspartei CDU bleibt stärkste Kraft durch klare Positionen und Aussagen.“

Leider konnte das strategische Ziel, ehemalige CDU-Wählerinnen und -Wähler wieder zur CDU zurückzuholen, nicht ganz erreicht werden. Dass die Partei stärkste Kraft blieb, ist dem Zusammenhalt aller Kräfte zu verdanken. Aber der Verlust von rund 7 Prozentpunkten, etwa 88.000 Wählerstimmen, die an die AfD gingen, zeigt, dass noch viel zu tun ist.

Bemerkenswert ist, dass zum selben Zeitpunkt die CDU Brandenburg mit 15% ein historisches Tief eingefahren hat. Gedankenspiele über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei werden offensichtlich von vielen CDU-Anhängern konsequent abgelehnt.

Klaus-Peter Willsch: „Senftleben hat die Quittung für sein Blinken in Richtung Linke bekommen. Während Kretschmer sich auf Sachsen konzentriert hat und verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen konnte, hat sich Senftleben mit seiner „Wir schauen mal überall“-Haltung eine donnernde Ohrfeige eingefangen. Die CDU darf nie mit den Nachfolgern der Mauerschützen liebäugeln.“